Geophysikalisches Institut im KIT
Das Geophysikalische Institut gehört zur Fakultät für Physik des KIT und besteht aus den beiden Lehrstühlen 'Angewandte Geophysik' (Professor Dr. Thomas Bohlen) und 'Allgemeine Geophysik' (Professor Dr. Friedemann Wenzel). Das Institut wurde 1964 von Professor Stephan Müller mit damals nur einem Lehrstuhl gegründet. 1986 wurde ein zweiter Lehrstuhl am Institut etabliert, auf den Professor Peter Hubral berufen wurde. Seine Nachfolge trat 2009 Professor Thomas Bohlen an.
Die Forschung des Instituts ist in drei Forschungsbereichen organisiert: Angewandte Geophysik, Seismologie und Naturgefahren & Risiken. Die Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeiter, Doktoranden, Diplomanden und Hiwis beschäftigen sich mit theoretischen Herausforderungen der Seismologie, Computer-intensiven Modellierungen und Inversionen geophysikalischer Beobachtungen, sowie experimenteller Seismologie mit Feldversuchen. Ziele sind die Entwicklung und Verbesserung von Explorationsmethoden für Kohlenwasserstoffe und für andere Ressourcen des Untergrundes; die Entwicklung seismologisch gestützter Methoden des Reservoirmanagements; die Gewinnung von Erkenntnissen zum Aufbau, zur Struktur und zur Dynamik der festen Erde; die Quantifizierung, Prognose von und Frühwarnung für geologisch/geophysikalische Naturkatastrophen.
Seit dem Wintersemester 2008/2009 wird in Karlsruhe jeweils ein Studiengang Geophysik auf Bachelor- und Masterniveau angeboten.

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